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Camembert …

Wie entsteht ein Camembert?

Der Camembert wird traditionell aus frischer Kuh-Rohmilch gewonnen. Hierfür wird die Milch gesäuert und bei ca. 36 Grad in großen Kesseln angewärmt. Die Zugabe von Lab bringt die Rohmilch dann zum gerinnen. Die so gewonnene Gallerte (Gallerte heißt in der Käserei die mit Lab oder Milchsäure dickgelegte Milch) wird in die für den Camembert typischen Formen eingebracht. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die Masse nicht bricht, um möglichst viel Molke in der Masse zu behalten. Diese Molke sorgt dafür, dass der Käse später eine cremige Textur erhält.

 

Wie bei allen Käsesorten wird in dieser Zeit die Form des Öfteren gewendet bis man ihn aus dieser entnehmen kann. In temperierten Salzräumen (18 – 20 Grad) wird der Käse dann rundum mit Salz bestreut und mit weißem Edelschimmel behandelt. Je nach Jahreszeit werden die Käselaibe im Reiferaum bis zu 12 Tagen gelagert, bevor Sie einzeln verpackt werden können. In der Verpackung reift der Käse erneut ca. vier bis fünf Tage bis er seinen beliebten Geschmack entfaltet.
Ein junger Camembert ist noch fest und fast weiß, ein gut gereifter Camembert weist eine fließend-zähe Textur vor und riecht dann auch intensiver und aromatischer.

 

Der Camembert ist ein beliebter Snack-Käse z. B. mit Weintrauben und einem kühlen Glas Weißwein.

Tipp: Wenn Sie einen Camembert in der Holzschachtel kaufen, heben Sie diesen auch im Kühlschrank in seiner Holzummantelung auf. So bleibt er länger frisch.

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